Jun 262018
 

Heute war die bisher weiteste Etappe zu absolvieren: von unserem Übernachtungsort Steinkjer ging es bis nach Fauske.

Die über 500 km weite Strecke wurde zunächst durch einen Spaziergang am wunderschönen Fluß Namsen unterbrochen.

In dem Fluss kommt der hervorragende Atlantiklachs vor.

Weiterer landschaftlicher – und kulinarischer Höhepunkt des Tages war der Wasserfall Laksforsen, an dem man nicht nur den atemberaubenden Wasserfall zuschauen konnte, sondern auch hervorragende Lachsbrötchen essen konnte.

Schleißlich der absolute Höhepunkt des Tages, bei dem der Norden
seinem Namen alle Ehre machte: eisiger kalter Wind blies uns am Polarkreis entgegen.

Erst gegen 19:15 erreichten wir unser heutiges Ziel: Fauske.

Jun 252018
 

Wir näheren uns langsam aber sicher dem Polarkreis. Diese Zeilen schreibe ich aus Steinkjer. Sonnenuntergang: 23:37, Sonnenaufgang morgen: 02:48.

Die Fahrt hier her führte uns durch den Nationalpark von Dovrefjell, mit einer ganz eigenen Landschaft, die auch ein beliebtes Wandergebiet der Norweger ist.

Das zweite große Ziel für heute bildete dann die Stadt Trodheim mit seinem Dom und und seinen charakteristischen Speicherhäusern.

Jun 242018
 

Für mich zur nachtschlafener Zeit – bereits um 07 Uhr 30 – ging es heute los zu einem Ausflug.

Eines gleich vorweg: das brutal frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Zunächst stand ein Besuch der Stabkirche von Lom auf dem Programm.

Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist eine von etwa 28 noch erhaltenen Stabkirchen in Norwegen.

Danach aber folgte zum ersten Mal auf dieser Reise das, was sich wohl die meisten vorstellen, wenn sie “Norwegen” hören: wilde, ungestüme, (scheinbar) ungezügelte Natur.

Es begann mit der rauen, kargen Straße rund um den Aussichtspunkt Flydalsjuvet

Und setzte sich dann durch unseren “ersten” Fjord, den Geirangerfjord, fort. Ihn würde ich durchaus als “atemberaubend” bezeichnen.

Der Fjord bzw. die ihn umgebenden Felswände sind von unzähligen, wunderschönen Wasserfällen durchzogen.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages bildete dann die Trollstigen, eine wirklich atemberaubende Paßstraße, die wir besichtigten und mit dem Reisebus schließlich auch befuhren.

Jun 232018
 

Der heutige Tag führe uns – aus meiner Sicht – zu Beginn zu einem ersten kulturellen Highlight: dem Vigeland- Skulpturenpark in Oslo.

Dieser Park besteht aus über 200 Skulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Bis heute war mir dieser Künstler unbekannt, aber sein Werk hat mich schwer beeindruckt. Leider konnten wir in der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand, nur einen Bruchteil des Parks näher betrachten. Für mich wird klar: für Oslo sollte ich mir innerhalb der nächsten Jahre nochmals extra ein Wochenende Zeit nehmen.

Weiter ging es danach ins Freilichtmuseum Maihaugen in Lillehammer. Dort sind einige historische Gebäude vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart (wieder) aufgebaut worden, und Angestellte des Museums tragen traditionelle Gewänder und versuchen, den BesucherInnen das damalige Leben – etwa auf einem alten Bauernhof – näher zu bringen.

Diesen Programmpunkt hätte ich mir, um ehrlich zu sein, als individuell Reisender sicher nicht angetan. Aus meiner Sicht ist es allemal vielleicht für Kinder interessant – wenn wir denn welche in unserer Reisegruppe dabei gehabt hätten.

Den Aschluss des Tages bildete ein kurzer Photostopp bei der olympischen Skisprungschanze von Lillehammer sowie ein Besuch des Stadtzentrums selbst. Dieses zeichnet sich vor allem durch eine recht nette Fussgängerzone/Einkaufsstrasse aus – mag sein dass es sonst im Winter ein Mekka für Wintersport- Begeisterte ist, ich werde mich wohl eher wenig daran zurückerinnern.

Jun 222018
 

Endlich: der lang ernsehnte Urlaub ist begonnen. Um die Mittagszeit sind wir am Osloer Flughafen angekommen. Nachdem ich im letzten Jahr von Stockholm begeisert war, erweist sich auch Oslo als schmucke kleine Metropole. Schon vom Flugzeug aus war zu erkennen, wie grün das Gebiet hier ist. Ich habe das Gefühl, dass dies nicht viel mehr als ein Vorgeschmack von dem ist, was mich in diesem Land noch an Natur-, und Landschaftseindrücken erwarten wird. Und ich habe eine leise Vorahnung, dass ich bald nicht mehr so viel Zivilisation und Großstadt sehen werde wie hier.

Relativ bald wird mir klar, dass solche Gruppenreisen auch Nachteile haben: e s blaubt kein Zeit, in einem der gemütlichen Cafés zu verweilen, weil wir von einem interessanten Ort zum nächsten eilen.

Das erste – architektonische – Juwel der Stadt ist die “begehbare” Osloer Oper im ehemals schmuddeligen Hafenviertel der Stadt.

Sie ist sowohl von Innen als auch aussen mehr als sehenswert.

 

Auch das Osloer Rathaus, das wir leider wegen einer Veranstaltung nicht betreten konnten und als “das” Wahrzeichen der Stadt gilt, ist mehr als einen Blick wert.

Es wurde erst in den 1950er- Jahren fertiggestellt.

Zum Abschluß des “offizielen” Tagesprogrammes stand ein Besuch des Wikingerschiffmuseums am Plan, dass mit zwei komplett rekonstruierten Schiffen auch recht beeindruckend war – wenn auch nicht so beeindruckend wie die “Wasa” in Stockholm.

Abends ging es dann ins Hotel am “Holmenkollen”, einem Erholungs- und Sportgebiet Oslos. Das Gebiet dort wartet unter anderem mit einer beeindruckenden Skisprungschanze und dem sogenannten “Holmenkollen Troll” (bitte zehn mal schnell hintereinander aussprechen!), sowie einem beeindruckenden Blick über den Oslofjord auf.