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Über die Initative

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Die Initiative Transdanubien gegen Schwarzblau entstand im Herbst 2000 aus der Bewegung
gegen die Regierungsbeteiligung der FPÖ an der österreichischen Bundesregierung.

Wer wir sind

Anfangs setzte sich die Initiative aus Teilnehmern der damals wöchentlich stattfindenden
Donnerstagsdemo zusammen, die in nach den Kundgebungen in die gemeinsamen Heimatbezirke
Floridsdorf und Donaustadt – spöttisch vom Rest Wiens auch als „Transdanubien“ bezeichnet –
fuhren. Nach und nach gesellten sich weitere Menschen diesseits und auch jenseits der Donau dazu.

Mittlerweile umfasst „Transdanubien gegen Schwarzblau“ Menschen aus den verschiedensten politischen
und gesellschaftlichen Bereichen und Milieus. Auch wenn ÖVP, FPÖ und Ihnen nahestehende Organisationen
es vielleicht behaupten, sind wir keineswegs irgendeine „Vorfeldorganisation“ von SPÖ, Grünen oder KPÖ –
wenn auch Mitglieder dieser Parteien bei uns aktiv sind, genauso wie parteiunabhängige oder
nicht-organisierte Personen.

Was wir wollen

Der Name unserer Initiative impliziert bereits unser wichtigstes Ziel. Wir wollen eine gesellschaftliche und
politische Mehrheit jenseits von Schwarzblau etablieren bzw. stärken. Wir machen uns stark für eine Politik,
in der Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Frauendiskriminierung, Sozialabbau, Neoliberalismus und
Minderheitenfeindlichkeit keinen Platz haben dürfen.

Was wir tun

Um unseren Zielen näher zu kommen setzen wir hauptsächlich auf „Aufklärungsarbeit“ im weitesten Sinne:
einmal im Monat treffen wir uns, um – zusammen mit diversen Referenten - verschiedenste Themenbereiche
zu diskutieren: von Gesundheits-, über Frauen bis zu Minderheitenpolitik und Globalisierungskritik.
Zusätzlich nehmen wir an aus unserer Sicht unterstützenswerter Demonstrationen teil und veranstalten ein
Mal im Jahr ein Fest.

Wie wir uns finanzieren

Entgegen anders lautenden Behauptungen erhalten wir von keiner offiziellen Stelle oder Partei irgendeine
Form der Bezahlung – unsere Arbeit finanzieren wir zur Gänze aus freiwilligen Spenden.

Wie kann ich Euch kontaktieren / bei Euch mitmachen?

Im Internet unter der Adresse http://www.gegenschwarzblau.net/transdanubien bzw. über Email unter
der Adresse transdanubien@gegenschwarzblau.net
JedeR, der Interesse hat, bei uns mitzumachen, kann auch einfach zu unserem monatlichen Treffen,
das jeden dritten Dienstag im Monat ab 19 Uhr im
Chinarestaurant „Sun“, 1220 Wien, Donaufelderstraße 229 (1. Stock, Extrazimmer)
stattfindet, vorbeikommen.

Fotos

Einige Fotos, die "Transdanubien gegen Schwarzblau" in Aktion zeigen. Bilder stammen teilweise aus: Ewiges Archiv und Donnerstagsdemo

"Hitler" - Darsteller Hubsi Kramar Donnerstagsdemo vom 2. November 2001 Donnerstagsdemo vom 4. Jänner 2001 Donnerstagsdemo vom 22 Februar 2001
Donnerstagsdemo vom 22. Februar 2001 Donnerstagsdemo vom 1. März 2001 Donnerstagsdemo vom 15. März 2001 Donnerstagsdemo vom 22. März 2001
Donnerstagsdemo vom19. April 2001 Donnerstagsdemo vom 17. Mai 2001 Donnerstagsdemo vom 12. Juli 2001
AktivistInnen im Kaisermühlner Werk'l im Herbst 2001 im Kaisermühlner Werk'l im Herbst 2001  im Kaisermühlner Werk'l im Herbst 2001  

Presse über "Transdanubien gegen Schwarzblau"

07.12.2000 12:22:00

Protest drüber der Donau
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Eine Initiative in "Transdanubien", will Menschen wachrütteln
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Seit der Angelobung der neuen Regierung in Österreich formieren sich immer mehr Gruppen, die engagiert darüber aufklären, wofür diese Koalition steht. In die Wiener Bezirke Floridsdorf und Donaustadt will "Transdanubien gegen Schwarz-Blau" ihren Protest tragen. "Wir suchen das Gespräch mit den Menschen, die sich zwar sorgen, sich aber nicht zu den Demonstrationen trauen", erklärt Hanni Wagner, Sprecherin der Initiative, "viele glauben noch immer, dass diese Form des Protests illegal ist. Wenn ich ihnen dann sage, dass ich am Donnerstag mitmarschiere, sind sie ganz überrascht."


Aber den Widerstand "salonfähig" zu machen, ist nicht das einzige Ziel in Transdanubien. Über Sozialabbau, die Rücknahme frauenpolitischer Rechte und die Aushöhlung der Demokratie will die Initiative aufklären und Menschen wachrütteln, etwas dagegen zu tun. An Informationsständen in den Stationen Kagran und Floridsdorf werden Flugblätter verteilt, intensiv diskutiert und zur nächsten Veranstaltung eingeladen. "'Wir müssen doch sparen' ist eines der Gegenargumente, das wir oft zu hören bekommen, andere wieder sind erleichtert, dass es Gleichgesinnte gibt und tragen sich in unsere Adresslisten ein", schildert Wagner ihre Erfahrungen mit PassantInnen.

Transdanubien gegen Schwarz-Blau agiert überparteilich und vertritt all jene, die mit der derzeitigen Regierung nicht einverstanden sind. Jeden dritten Dienstag im Monat finden Treffen für alle InteressentInnen statt. Der nächste Termin ist am 21. November um 19 Uhr im "Hopfhaus", Donaufelderstraße 241, 1220 Wien, mit einer Diskussion zum Thema "Bildungspolitik – sparen bis zur Verblödung?" mit Kurt Krezmar, Schulexperte der Arbeiterkammer Wien. (sma)

Link zum Artikel: Protest drüber der Donau

Quelle: © 2001 derStandard.at

Transdanubien zu Gast bei Radio Widerhall

Am 10.8.2001 waren AktivistInnen von "Transdanubien gegen Schwarzblau" zu Gast bei "Radio Widerhall", dem Radio der Botschaft der Besorgten BürgerInnen auf Radio Orange 94,0

Mit freundlicher Genehmigung von Rdaio Widerhall hier ein Mitschnitt der Sendung in zwei Teilen (als MP3):

Transdanubien im Radio, Teil 1

Transdanubien im Radio, Teil 2